Nasenhaartrimmer

NasenhaartrimmerDie feinen Härchen in unserer Nase haben die biologische Funktion einer Filteranlage. Sie schützen unsere Atemwege, denn beim Einatmen der Luft sammeln sich hier feine Schmutzpartikel, Bakterien und Keime, die wir ohne diese Filterfunktion einatmen würden. Diese Partikel könnten ungehindert in unsere Bronchien und in die Lunge strömen. Bei übermäßigem Haarwuchs ist es allerdings möglich, daß Bakterien und Schmutz sich derart an die Behaarung anhaften, daß sie sich sogar in der Nase vermehren können. Es ist also aus gesundheitlichen Gründen nützlich und der Gesundheit zuträglich unsere Nasenhaare regelmäßig zu kürzen. Zudem wird übermäßige Nasenbehaarung in unserem Kulturkreis als unästhetisch und ungepflegt wahrgenommen. Bei der Benutzung eines Nasenhaartrimmers wird also, unanhängig vom Geschlecht eines Menschen, der hygienische Aspekt mit dem ästhetischen verknüpft.
Nasenhaare sollten nie mit einer Pinzette ausgezupft werden, da mit dem Auszupfen ein winziges Stück der Nasenschleimhaut herausgerissen wird. Es entsteht eine kleine Wunde, die sich entzünden und sogar eine Sepsis, Blutvergiftung, hervorrufen kann.
Nasenhaarrasierer stammen aus den USA und kamen als mechanische Geräte unter dem Begriff Klipette dort in den 1930-er Jahren in Mode. Diese mechanischen Modelle sind mittlerweile nicht mehr im Handel erhältlich.
Moderne Nasenhaarrasierer sind meist stabförmige elektrische batterie - oder akkubetriebene Geräte. Ein kleiner Elektromotor ist für den Antrieb verantwortlich. Mit 6500 Umdrehungen pro Minute bewegt der Motor ein Doppelklingen System in Rotation. Je höher die Drehgeschwindigkeit des Motors, desto genauer ist der Schnitt. Modelle, bei denen sich die Schnitthöhe nicht individuell einstellen läßt, kürzen das Haar in der Regel auf 0,5 Millimeter. Das Gehäuse ist entweder aus Kunststoff oder aus rostfreiem Edelstahl gefertigt. Die Größen liegen je nach Modell zwischen 10 und 15 Zentimeter.
Die Benutzung eines Nasenhaartrimmers sollte absolut schmerzfrei empfunden werden. Ist dies nicht der Fall, oder wird sogar ein Zupfen und Ziepen wahrgenommen, ist von einer Behandlung mit einem Nasenhaartrimmer abzusehen. Die Gründe für das unangenehme oder sogar schmerzhafte Ziepen können entweder in einem defekten Gerät oder in einer Überreizung der Nasenschleimhaut, bedingt durch eine Erkältung, liegen.
Die Behandlung geht schnell und kann mühelos in die regelmäßige Schönheitspflege übernommen werden.
Viele Modelle bieten zusätzlich Aufsätze zum Entfernen von Ohrhaaren oder zum Schneiden der Augenbrauen an. Allerdings sind Nasenhaartrimmer trotz Augenbrauen Aufsatzes nicht geeignet um präzise Augenbrauen Konturen zu formen.
Die Scherköpfe sind bei den meisten Geräten wasserfest und lassen sich somit einfach unter fließendem Wasser reinigen. Haarreste, die sich zwischen Scherfolie und Klingensystem sammeln werden mittels einer Reinigungs Bürste entfernt, die zur Standard Geräteausrüstung gehört. Eine Schutzkappe zählt aus hygienischen Gründen und um den Nasenhaartrimmer beim Transport zu schützen, ebenfalls dazu.

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