Rundbürste

Rundbürste Eine Rundbürste ist eine 360° mit Borsten besetzte Haarbürste, die besonders für das Styling der Haare geeignet ist. Sie ist weniger dafür gemacht um das Haar durchzukämmen und dabei kleine Verknotungen zu lösen. Die Bürste besteht aus drei Teilen: 1. dem Griff, 2. dem Bürstenkörper und 3. den Borsten. Die verwendeten Materialien können innerhalb der drei Teile unterschiedlich sein.
Rundbürsten schenken dem Haar beim Föhnen Volumen. Das Haar wird mit Hilfe von einer Rundbürste mit wesentlich mehr Spannung geföhnt, was dazu beiträgt, daß das Haar schön fällt und die Frisur schwungvoll erscheint. Zudem kann die Drehrichtung der Welle, nach Innen oder nach Außen über die Rundbürste definiert werden.
 

Die  Materialien einer Rundbürste und ihre Vorteile

Für die Bürstenkörper bedient man sich häufig Materialien wie Holz, Keramik oder Aluminium. Am Griff verwendet man in der Herstellung gerne Kunststoffe. Die Borsten bestehen entweder aus echten Wildschweinborsten oder aus Kunststoffen, wie Nylon. Echte Wildschweinborsten werden gerne mit Bürstenkörpern und Griffen aus Holz kombiniert. Bei den Hölzern dominieren Birnbaum, Ahorn und Olivenholz. Die Naturborsten sorgen beim Föhnen gleichzeitig für eine Massage der Kopfhaut. Dabei wird das von den Talgdrüsen der Kopfhaut produzierte Sebum aufgenommen und beim Kämmen an die trockenen Haarspitzen befördert. Das Haar wird nicht statisch aufgeladen und erhält Elastizität und Glanz. Sogar für naturgelocktes Haar ist eine Rundbürste mit Wildschweinborsten geeignet, da sie die natürliche Kräuselung der Locken und Wellen unterstützt. Viele dieser Naturbürsten werden noch in Handarbeit hergestellt.
Keramik Bürstenkörper sind hervorragende Wärmeleiter. Sie sorgen für eine schnelle und gleichmäßige Verteilung der Wärme über den gesamten Rundbürsten Körper. Auf diese Weise gelingt ein schnelles Föhnen, bei dem das Haar zusätzlich geschont wird. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung wird das Haar auch geglättet und unschöner Frizz heraus geföhnt.
Aluminium Bürstenkörper sind ebenfalls sehr gute Wärmespeicher. Sie speichern in ihrem inneren Aluminiumkern die Hitze des Föhns. So wird das Stylen der Haare beschleunigt und begünstigt.
Kunststoffborsten transportieren beim Kämmen keinen Talg von der Kopfhaut zu den Haarenden und sind somit gut geeignet für Menschen, die zu fettiger Kopfhaut neigen.
 

Die Reinigung einer Rundbürste

Rundbürsten aus Aluminium und Keramik mit synthetischen Borsten kann man sehr gut mit einem Shampoo Bad reinigen. Zunächst sollte man sämtliche losen Haare aus der Bürste entfernen. Dann wird die Bürste kurz in das Bad getaucht. Anschließend reinigt man mit Hilfe einer alten Zahnbürste durch schnelle Zickzack-Bewegung die Borsten gründlich. Zum Trocknen kann die Bürste auf einem Handtuch platziert werden.
Die Reinigung einer Holzbürste mit Wildschweinborsten verläuft ähnlich. Auch hier sollten zunächst die losen Haare aus der Rundbürste gezupft werden. Angesammelte Schuppen werden ausgeklopft. Anschließend kann die Bürste unter fließendem lauwarmen Wasser mit einem Tropfen milden Haarshampoos ausgespült werden. Die Borsten sollten beim Trocknen auf dem Handtuch unbedingt nach unten zeigen und der Holzgriff muß gut abgetrocknet werden.
 

Die verschiedenen Größen einer Rundbürste

Rundbürsten sind in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Für kurzes oder feines Haar
eignen sich kleinere Rundbürsten mit einem Durchmesser von 12 bis 25 Millimeter. Bei
mittellangem Haar ist die Größe 25 bis 55 Millimeter richtig und bei langem Haar setzt man eine Rundbürste mit dem Durchmesser von 55 bis 80 Millimeter zum Frisieren ein.
Bei sehr feinem Haar ist eine Volumen Rundbürste, mit zahlreichen Löchern und einem inneren Hohlraum zu empfehlen. Durch die Vertiefungen strömt beim Trocknungsprozess die warme Luft des Föhns, so kann bei feinem Haar mehr Volumen entstehen.

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