Shampoo ohne Silikone

shampoo-ohne-silikoneSilikone in Shampoos wirken sich langfristig nicht nur negativ auf unsere Kopfhaut und unsere Haare aus, wie wir weiter unten sehen werden, sondern sie sind ebenfalls schädlich für unsere Umwelt. Sie sind sehr langlebig und gelangen über silikonhaltige Shampoo.- und andere Kosmetikprodukte mit diesem Inhaltsstoff in das Abwasser und über diesen Weg ins Grundwasser, in die Böden, sowie in unser Trinkwasser. Über diesen Kreislauf werden sie in unsere Körper. befördert. Dort können sie im menschlichen Körper, mit dem Trinkwasser aufgenommen, krebserregend und organschädigend wirken.
Silikone werden aus Erdöl gewonnen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Bezeichnung von einem englischen Chemiker namens Frederic Stanley Kipping in Umlauf gebracht, der das Silikon als sogenanntes Zufallsprodukt entdeckte. Silikone sind zwischen anorganischen und organischen Verbindungen positioniert und verfügen über eine derartige Variationsbreite an Qualitäten wie es bei keinem anderen Kunststoff der Fall ist.
 

Wirkung des Silikons auf unser Haar und die Kopfhaut

Auf unser Haar wirken Silikone glättend und gleichzeitig versiegelnd. Das Haar wird mit ihrem Einfluß leichter kämmbar und ist durch die Hitzebeständigkeit des Silikons beim Föhnen vor hohen Temperaturen geschützt. Das klingt zunächst positiv, wirkt jedoch bei dauerhaftem Gebrauch Silikonhaltiger Haarpflegeprodukte derart verstärkend, daß Luft und Feuchtigkeit nicht mehr in das Haarinnere gelangen können. Die Konsequenz ist: die Haare trocknen aus und werden spröde. Darüber Hinaus werden Spliss und Haarbruch begünstigt. Auf die Dauer verliert das Haar an Volumen und wird immer platter. Silikonrückstände können sich auch auf der Kopfhaut anlagern und die Talgdrüsen irritieren. Dies führt unter Umständen bei empfindlicher Kopfhaut zu vermehrter Talgproduktion, sorgt also für zunehmend fettiges Haar.
 

Wasserlösliche und nicht wasserlösliche Silikone

Wir unterscheiden zwischen wasserlöslichen Silikonen, wie z.B. Polysiloxane, Hydroxypropyl, Cetrimonium Chloride und nicht wasserlöslichen Silikonen, wie Dimethicone, Stearyl Dimethicone, Phenyl Trimethicone.
 

Wirkung eines Shampoos ohne Silikone

Mit einem Shampoo ohne Silikone ist es möglich schon bei der ersten Wäsche zuvor angelagerte wasserlösliche Silikone aus dem Haar zu entfernen. Damit ist der Grundstein gelegt, dauerhaft den Gebrauch eines Shampoos ohne Silikone beizubehalten.
Auch das bedeutend hartnäckigere nichtwasserlösliche Silikon kann über die Haarwäsche mit einem solchen Shampoo aus dem Haar abgetragen werden. Dieser Vorgang gelingt jedoch erst nach und nach und erfordert etwas Geduld. Bei jeder Haarwäsche kann immer nur ein geringer Anteil der vorhandenen Silikonschicht aus dem Haar entfernt werden. Nach ungefähr drei bis vier Wochen ist das Haar befreit von der Substanz. Es ist wichtig, darauf zu achten danach komplett auf silikonhaltige Shampoos zu verzichten und auch keine weiteren silikonhaltigen Haarpflegeprodukte, wie z. B. Spülungen oder Conditioner in Gebrauch zu nehmen. Ansonsten läuft man Gefahr erneut einen Silikonfilm auf dem Haar anzulagern. Auch der Verzicht auf andere filmbildende Inhaltsstoffe im Haarshampoo, wie Mineralöl, ist empfehlenswert, da es sich ebenfalls auf dem Haar anlagert, was mit einem Shampoo ohne Silikone gänzlich vermieden wird.
Das Haar wird mit dem Gebrauch eines Shampoos ohne Silikone optimal mit Feuchtigkeit versorgt und sieht wunderbar weich und glänzend aus. Sämtliche Nährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien können wieder in den Haarschaft eindringen und dort positiv wirken. Das Haar erhält sein natürliches Aussehen zurück und erscheint deutlich voluminöser, gesünder und kräftiger. Unschöner Frizz bildet sich vollständig zurück, zudem fettet das Haar weniger schnell nach.

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